Mädchen wie die

Theaterstück in Laut- und Gebärdensprache für hörende und gehörlose Menschen

Junges Schauspiel Hannover

Credits

Text Evan Placey
Regie Wera Mahne
Bühne & Kostüme Anna Siegrot
Video Declan Hurley
Dramaturgie Janny Fuchs
Regieassistenz Lena Iversen
Bühnenbildassistenz Milena Kubicka
Kostümbildassistenz Hanna Peter
Soufflage Marit Pesch
Hospitant˟innen Charlotte Fellner (Bühne & Kostüm), Ben Minnerup (Regie)

Mit Pia Katharina Jendreizik, Elena Schmidt, Kassandra Wedel, Dennis Pörtner

www.schauspielhannover.de

Alter 13+
Dauer 120 Min.

Ort und Zeit

  • 07.05 20:00 Uhr
    THEATER STRAHL.Halle Ostkreuz
  • 08.05 10:00 Uhr
    THEATER STRAHL.Halle Ostkreuz
  • 08.05 16:30 Uhr
    THEATER STRAHL.Halle Ostkreuz

Förderer

Mit freundlicher Unterstützung von: Cochlear, Hörregion Hannover, Stiftung Niedersächsische Volksbanken und Raiffeisenbanken, Hannoversche Volksbank
Die Übertitelung des Stücks erfolgte in Kooperation mit dem Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Stiftung Universität Hildesheim.

Leichte Sprache

Scarlett mag einen Jungen.


Der Junge hat ein Bild von Scarlett. Auf diesem Bild ist Scarlett nackt.


Alle haben das Bild auf dem Smartphone gesehen.


Scarlett hat Ärger in der Schule.


Die anderen Mädchen beleidigen sie. Sie sagen:


"Scarlett du Schlampe!"


Scarlett lässt sich das nicht gefallen.


Evan Placey hat das Stück geschrieben.


Es geht um Macht, Liebe und Cybermobbing.


Im Stück spielen taube und hörende Schauspieler*innen zusammen.


Es wird gebärdet und gesprochen.


Alle können kommen.




Nach drei Minuten haben es alle in der Schule – ein Nacktbild von Scarlett, geschickt von ihrem Ex-Freund Russell. So eine Schlampe! Das wäre den anderen nie passiert. Scarlett wird gemieden, beleidigt und so lange in die Ecke getrieben, bis sie einfach verschwindet. Doch auch Scarletts Schulwechsel hilft nichts, denn als sie an der neuen Schule entdeckt wird, gibt es kein Halten mehr. Mädchen wie die bringen schließlich die ganze Gruppe in Verruf! Evan Placey schreibt schonungslos über Machtverhältnisse und Gewaltdynamik. Und über ein Phänomen, das für viele junge Menschen zum Alltag gehört: Cybermobbing. Dabei stellt er der Mädchengruppe drei Frauen aus dem 20. Jahrhundert gegenüber, die stark und selbstbewusst die Richtlinien ihrer Gemeinschaft sprengten.

Wera Mahne studierte in Hildesheim Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis sowie an der Hochschule für Darstellende Künste Porto (ESMAE). Sie arbeitete unter anderem am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem FFT Düsseldorf, Maxim Gorki Theater Berlin und dem Schauspiel Hannover. Wera Mahne leitet regelmäßig künstlerische Workshops zu aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft. Sie ist Mitglied des mix-abled Kollektivs dorisdean und dem KLUB KIRSCHROT. 2016 erhielt sie den Förderpreis für Darstellende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf.

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